POP3 oder IMAP – was ist richtig?

Symbolbild: Zu Mail-EinstellungDa wir für unsere Kunden Mail-Server bereit halten, wollen wir heute über das Thema sichere E-Mail-Verbindung sprechen und wichtige Einstellungstipps geben. Vorerst beginnen wir mit den beiden E-Mail-Verbindungstypen POP3 und IMAP:

POP3 (Post Office Protocol)
Es handelt es sich um ein Übertragungsverfahren zum Empfangen von E-Mails. Dabei werden E-Mails vom Server heruntergeladen. Nutzer können wählen, ob diese vom Server gelöscht (auch ein automatisches Löschen ist möglich) oder behalten werden sollen. Anschließend können sie auf Ihrem Rechner mit einem Mailprogramm bearbeitet werden. Es findet allerdings keine Synchronisation zwischen dem Computer und dem E-Mail-Konto statt.

Bei der Verbindung mit dem immer gleichen Rechner bietet sich POP3 an. Wenn E-Mails dagegen online verwaltet werden sollen und von verschiedenen Geräten auf das Postfach zugriffen wird, sollte auf IMAP zugriffen werden. Das Abrufen von E-Mails muss, laut Datenschutzgrundverordnung, immer über eine verschlüsselte E-Mail-Verbindung stattfinden, deshalb empfehlen wir Ihnen unbedingt den Wechsel vom Standard-Port 110 zu Port 995.

IMAP (Internet Message Access Protocol)
Bei IMAP wird der komplette Inhalt des Mail-Kontos wird mit Ihrem E-Mail-Programm abgeglichen. Wenn Nachrichten von Ihrem Computer versendet werden, landen diese im „Gesendet-Ordner“ sowohl in Ihrem Mail-Programm wie auch auf dem Server und auf anderen Geräten. Per IMAP werden sämtliche Vorgänge Ihres Email-Verkehrs auf allen Geräten abgeglichen, sodass Sie stets den gleichen Posteingang nutzen können. Bei IMAP sollte, statt des Standard-Ports 143, auf den gesicherten Port 993 gewechselt werden.

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  26. Februar 2021
  Kategorie: Allgemein